Geboren 1951 in Stuttgart

Ausbildungs- und Berufsjahre im kaufmännischen Bereich.

1984 autodidaktisches Arbeiten mit Textilmaterial
2001 – 2006 Studium an der Akademischen Kunstschule Stuttgart, Schwerpunkt Zeichnen und Malerei.
2008 bis 2014 weiterbildende Studien Kunstakademie Bad Reichenhall.

Auswahl Einzel- und Gruppenausstellungen:
Kunstverein Fellbach
Druckhaus Waiblingen
Schlössle Oberlenningen
Stadtforum Bad Saulgau
Deutsche Telekom Stuttgart
Kulturfenster Bönnigheim
Medienhaus Stuttgart
Ärztehaus Stuttgart

Barbara Deuschle

Bilder – nicht nur gemalt

Meine Bilder reflektieren Impressionen des täglichen Lebens, sind die Aufarbeitung von Erinnertem, Erlebtem und Gesehenem oder bisweilen zufällige, nicht erwartete Farbkompositionen.

Textilcollagen – Mit textilem Material zu arbeiten ist von je her ausgesprochen weiblich und vorwiegend ausgerichtet auf ein praktisches Nutzen. Beispielsweise war lange Zeit das Fertigen von Kleidung und Wäsche in vielen Haushalten notwendig und aus der Tradition heraus verpflichtend. Überbleibsel von Stoffen und Garnen wurden aufbewahrt für eventuelle Ausbesserungsarbeiten. Diese Funde waren eine Herausforderung, persönliche Erinnerungssituationen und Gedanken nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit diesen Mitteln festzuhalten – das farblich und strukturell ausgesuchte Material als Komposition von Formen und Farben auf Leinwand zu arrangieren und aufzunähen.

Das Gestalten mit dem zwar weichen aber doch eigenwilligen Material ist niemals eine Momentaufnahme, da die Ausformung einer Idee oft schon in der Entstehungsphase eine Modifikation erfährt beziehungsweise während der Weiterbearbeitung eine Verwandlung durchmacht.

Da die Textiltechnik gegenüber der Malerei bei der Umsetzung eingegrenzt ist, wirken die Bilder in ihrem Ausdruck vielmals grafisch durch ihre statischen Elemente. Sie sind jedoch gegenüber einem Aquarell stets haptisch.

Gemalte Bilder – Die abstrahierte Formgebung einer Vorstellung wird in den gemalten Bildern dargestellt. Sie verfolgen den Gedanken, durch Raffung und Reduzierung des Gegenständlichen, eine Aussage des Wesentlichen darzustellen und gegenüber den Textilbildern ein Resultat durch effektvolle Pinselstriche zu erzielen sowie das bisweilen absichtslose Farben- und Formenspiel zu verfolgen.

2018-10-20T08:49:00+00:00
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