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Hallo, Freunde des klassischen Theaters!

Eine Schauspielergruppe, die im Zusammenhang mit dem Tournée Theater Stuttgart schon öfters im KV-Keller aufgetreten ist, bietet uns Sartres Drama „Geschlossene Gesellschaft“, das 1944 uraufgeführte
Drama der menschlichen Existenz. Seien Sie gespannt auf ihre Art der Auslegung und Darstellung.

„Geschlossene Gesellschaft“ ist ein Meilenstein des Welttheaters. Vom ersten Augenblick an fesselt das Stück, macht manchmal richtig schwindlig und bleibt spannend bis zum Schluss. Die Allianzen der drei Personen wechseln im Minutentakt. Dem Zuschauer wird das Gefühl vermittelt, Betrachter einer heimlich installierten Überwachungskamera zu sein – er sieht kein Schauspiel, sondern eine Studie in Echtzeit – live und in Farbe. Big Brother mit Niveau!

Man denkt bei dem Stück von Jean Paul Sartre gerne an Drama, schwere Kost und die gewichtige Aussage. Es stimmt, es ist ein Drama, es kann schwere Kost sein und die Aussage ist sehr gewichtig. Befreit man „Geschlossene Gesellschaft“ aber vom Moralin und nimmt ihm sein dröhnendes Gewicht, zeigt sich, welch feiner Witz dem Stück innewohnt und welch absurde Situationen es bietet. Verliert man ein wenig die Ehrfurcht vor dem Autor und dessen Werk, offenbart sich, wie einfach der Zugang zu diesem Stück ist.

Es geht um drei Menschen, ihre Ängste und Bedürfnisse. Das kann man natürlich hochtrabend Existenz-philosophie nennen – oder einfach Leben.

Folgende Personen „gestalten“ den Abend:
Dorothea Baltzer – Estelle
Jana Kirsch – Ines
Dirk Deininger – Garcin
Janne Wagler – Regie

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